Pressestimmen

Hinreißend raffinierte und anspruchsvolle Sätze von Herbert Schlame Dreimal begeisterten die "Spinnesänger" während des 15. Michaelsteiner Klosterfestes das Publikum. Die Abendvorstellung im Refektorium geriet zu einem heiteren, mitreißenden Abschluss eines insgesamt ganz und gar gelungenen Festes. Die fünf Herren dieses inzwischen weit über unsere Kreisgrenze hinaus bekannten Quintetts wussten mit Witz, Ironie, zum Teil schwarzem Humor und - das sei besonders hervorgehoben - überzeugender musikalischer Leistung das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Immer wieder beeindruckten die Sänger um Torsten Michel durch ihren von hoher Musikalität geprägten Umgang mit klassischen und modernen, zum Teil vom Jazz geprägten Vorbildern. Vor der Parodie, die natürlich das Herzstück ihres Vortrags ist, steht für sie in jedem Fall die gewissenhafte musikalische Erarbeitung des Originals. Ganz wesentlich tragen die raffinierten, anspruchsvollen Sätze der "Spinnesänger", mit denen z.B. Instrumentalwerke erst singbar werden, zum Gelingen bei. Sauberer, durchsichtiger und homogener Gesang wechselte an diesem Abend mit kräftigen, robusten und durchaus auch grellen Klängen. Spielfreude und ein manchmal artistischer Umgang mit ihren frechen Texten bereiteten den Zuhörern großes Vergnügen. Wo auf Titel aus früheren Programmen zurückgegriffen wurde (z. B. beim "Hansi-Lied" oder "Doktors Dackel") konnte man hören, dass diese Beiträge noch gereift waren. Zu einem herrlichen Spaß wurde das "Einhorn-Konzert", die vokale Nachahmung von W.A.Mozarts bekanntem Hornkonzert. Über einem Background wechselte die Melodiestimme. Die Klangimitation zum Schluss dieses Beitrags war hinreißend. Im zweiten Teil des Programms stand J. Brahms im Mittelpunkt. Der sorgfältige Umgang mit dem musikalischen Original war hier besonders spürbar. Die "Waldesnacht" erklang zunächst ganz emotional im Satz des Komponisten. Um so größer der Spaß, wenn das Lied mit den liebestollen Greisen endete. Auch der Umgang mit dem Volkslied bereitete Freude. Bei "Erlaube mir, feins Mädchen" traf der Countertenor (Thomas Riedel) genau das rechte Maß zwischen schlichtem Vortrag und Parodie. In einem ausgewogenen Programm waren aber auch Harald Hohmann, Tilo Brensing und Thomas Baldovski, dem die herrlichen Texte zu danken sind, mit gelungenen solistischen Beiträgen zu hören.
zurück
© 2014
Sie brauchen mehr Informationen oder möchten uns engagieren? Wir stehen Ihnen auch gerne persönlich zur Verfügung. Sie erreichen Harald Hohmann telefonisch unter +49 (39459) 7 21 00, per E-Mail oder über unser Onlineformular. Die Spinnesänger melden sich dann umgehend bei Ihnen.
Die Spinnesänger_Logo

Vokal-Comedy mit klassischem Hintergrund

Ein Männerquintett ohne Hemmungen

© 2014
Sie brauchen mehr Informationen oder möchten uns engagieren? Wir stehen Ihnen auch gerne persönlich zur Verfügung. Sie erreichen Harald Hohmann telefonisch unter +49 (39459) 7 21 00, per E-Mail oder über unser Onlineformular. Die Spinnesänger melden sich dann umgehend bei Ihnen.

Pressestimmen

Hinreißend raffinierte und anspruchsvolle Sätze von Herbert Schlame Dreimal begeisterten die "Spinnesänger" während des 15. Michaelsteiner Klosterfestes das Publikum. Die Abendvorstellung im Refektorium geriet zu einem heiteren, mitreißenden Abschluss eines insgesamt ganz und gar gelungenen Festes. Die fünf Herren dieses inzwischen weit über unsere Kreisgrenze hinaus bekannten Quintetts wussten mit Witz, Ironie, zum Teil schwarzem Humor und - das sei besonders hervorgehoben - überzeugender musikalischer Leistung das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Immer wieder beeindruckten die Sänger um Torsten Michel durch ihren von hoher Musikalität geprägten Umgang mit klassischen und modernen, zum Teil vom Jazz geprägten Vorbildern. Vor der Parodie, die natürlich das Herzstück ihres Vortrags ist, steht für sie in jedem Fall die gewissenhafte musikalische Erarbeitung des Originals. Ganz wesentlich tragen die raffinierten, anspruchsvollen Sätze der "Spinnesänger", mit denen z.B. Instrumentalwerke erst singbar werden, zum Gelingen bei. Sauberer, durchsichtiger und homogener Gesang wechselte an diesem Abend mit kräftigen, robusten und durchaus auch grellen Klängen. Spielfreude und ein manchmal artistischer Umgang mit ihren frechen Texten bereiteten den Zuhörern großes Vergnügen. Wo auf Titel aus früheren Programmen zurückgegriffen wurde (z. B. beim "Hansi-Lied" oder "Doktors Dackel") konnte man hören, dass diese Beiträge noch gereift waren. Zu einem herrlichen Spaß wurde das "Einhorn-Konzert", die vokale Nachahmung von W.A.Mozarts bekanntem Hornkonzert. Über einem Background wechselte die Melodiestimme. Die Klangimitation zum Schluss dieses Beitrags war hinreißend. Im zweiten Teil des Programms stand J. Brahms im Mittelpunkt. Der sorgfältige Umgang mit dem musikalischen Original war hier besonders spürbar. Die "Waldesnacht" erklang zunächst ganz emotional im Satz des Komponisten. Um so größer der Spaß, wenn das Lied mit den liebestollen Greisen endete. Auch der Umgang mit dem Volkslied bereitete Freude. Bei "Erlaube mir, feins Mädchen" traf der Countertenor (Thomas Riedel) genau das rechte Maß zwischen schlichtem Vortrag und Parodie. In einem ausgewogenen Programm waren aber auch Harald Hohmann, Tilo Brensing und Thomas Baldovski, dem die herrlichen Texte zu danken sind, mit gelungenen solistischen Beiträgen zu hören.
zurück
Vokal-Comedy mit klassischem Hintergrund
Ein Männerquintett ohne Hemmungen
Spinnesänger_Logo_gebogen_oben_mobil
Spinneaenger_Mobil_Navi_HG