Pressestimmen

"Neue Wernigeröder Zeitung" am 29. August 2003: Wer hat dich, du schöner Brahms... Konzert der,,Spinnesänger" krönte das 4. Europäische Köhlerfest Erwartungsvolles Publikum im voll besetzten Kursaal von Hasselfelde. Beifall: Im Gänsemarsch durchmessen die fünf Künstler, schwarzweiß oder weißschwarz gekleidet, von hinten den Saal – um sogleich durch die Vordertür wieder zu verschwinden. Der erste Lacher erschüttert den Saal. So beginnt das Konzert der Blankenburger ,,Spinnesänger". Minnesänger sind allgemein bekannt - die fünf Herren meinten, diesem Begriff könnte etwas Entstaubung nicht schaden und ,,spannen" ihr despektierliches Garn vom klassischen deutschen Volkslied aus Brahms-Zeiten bis zum selbst komponierten Spottlied. Die Texte gehen locker mit den Originalen um, und so tönte es schon mal ,,Wer hat dich, du mein Gehalt aufgebraucht für Garderoben?" oder ,,Was gleicht wohl auf Erden dem Jägervergnügen?... Beim Zielen zu schielen, beim Schießen zu niesen..." Das Lachen zwischendurch muß man sich verkneifen, sonst verpaßt man ja was vom Text! Das Publikum dankt solche Wortspielereien mit begeistertem, nicht enden wollendem Applaus. Den gibt es aber auch für die musikalische Perfektion, denn wenn sie auch textlich etwas verdorben sind, gesanglich sind die Herren sauber, ihre klangliche Qualität und Vielfalt ist sehr beeindruckend. Die von Männerchören gelegentlich vergewaltigten Chorsätze singen sie mit solcher Frische und echter Inbrunst, daß man vor Ehrfurcht schier die Luft anhält. Scheinbar mühelos erreichen sie das eigentlich Unmögliche: berühmte und jedermann bekannte deutsche Volkslieder mit Spaß, intelligentem Witz, ungezwungen und in hoher musikalischer Qualität zu interpretieren. Am stärksten sind sie immer dann, wenn sie ihre klangliche Qualität mit der durch den kleinen textlichen Bruch zustande kommenden Lockerheit verbinden, wenn ihre geistvolle ,,Abfälschung" des Originaltextes den kenntnisreichen Zuhörer überrascht und zu ganz neuen Erkenntnissen bringt. Daß sie sich dabei selbst und das Publikum auf den Arm nehmen, wird ihnen nicht mal von Puristen übelgenommen. Im Gegenteil, man honorierte ihre Leistung- mit ,,standing ovations", und so schwebten sie, als auch das letzte Notenblatt zwecks Zugabe in Anwendung gebracht worden war, auf den Flügeln der Begeisterung aus dem Saal. Das Europäische Köhlerfest hatte seinen abschließenden Höhepunkt gefunden. Rainer Schulze/tro
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Sie brauchen mehr Informationen oder möchten uns engagieren? Wir stehen Ihnen auch gerne persönlich zur Verfügung. Sie erreichen Harald Hohmann telefonisch unter +49 (39459) 7 21 00, per E-Mail oder über unser Onlineformular. Die Spinnesänger melden sich dann umgehend bei Ihnen.
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Vokal-Comedy mit klassischem Hintergrund

Ein Männerquintett ohne Hemmungen

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"Neue Wernigeröder Zeitung" am 29. August 2003: Wer hat dich, du schöner Brahms... Konzert der,,Spinnesänger" krönte das 4. Europäische Köhlerfest Erwartungsvolles Publikum im voll besetzten Kursaal von Hasselfelde. Beifall: Im Gänsemarsch durchmessen die fünf Künstler, schwarzweiß oder weißschwarz gekleidet, von hinten den Saal – um sogleich durch die Vordertür wieder zu verschwinden. Der erste Lacher erschüttert den Saal. So beginnt das Konzert der Blankenburger ,,Spinnesänger". Minnesänger sind allgemein bekannt - die fünf Herren meinten, diesem Begriff könnte etwas Entstaubung nicht schaden und ,,spannen" ihr despektierliches Garn vom klassischen deutschen Volkslied aus Brahms-Zeiten bis zum selbst komponierten Spottlied. Die Texte gehen locker mit den Originalen um, und so tönte es schon mal ,,Wer hat dich, du mein Gehalt aufgebraucht für Garderoben?" oder ,,Was gleicht wohl auf Erden dem Jägervergnügen?... Beim Zielen zu schielen, beim Schießen zu niesen..." Das Lachen zwischendurch muß man sich verkneifen, sonst verpaßt man ja was vom Text! Das Publikum dankt solche Wortspielereien mit begeistertem, nicht enden wollendem Applaus. Den gibt es aber auch für die musikalische Perfektion, denn wenn sie auch textlich etwas verdorben sind, gesanglich sind die Herren sauber, ihre klangliche Qualität und Vielfalt ist sehr beeindruckend. Die von Männerchören gelegentlich vergewaltigten Chorsätze singen sie mit solcher Frische und echter Inbrunst, daß man vor Ehrfurcht schier die Luft anhält. Scheinbar mühelos erreichen sie das eigentlich Unmögliche: berühmte und jedermann bekannte deutsche Volkslieder mit Spaß, intelligentem Witz, ungezwungen und in hoher musikalischer Qualität zu interpretieren. Am stärksten sind sie immer dann, wenn sie ihre klangliche Qualität mit der durch den kleinen textlichen Bruch zustande kommenden Lockerheit verbinden, wenn ihre geistvolle ,,Abfälschung" des Originaltextes den kenntnisreichen Zuhörer überrascht und zu ganz neuen Erkenntnissen bringt. Daß sie sich dabei selbst und das Publikum auf den Arm nehmen, wird ihnen nicht mal von Puristen übelgenommen. Im Gegenteil, man honorierte ihre Leistung- mit ,,standing ovations", und so schwebten sie, als auch das letzte Notenblatt zwecks Zugabe in Anwendung gebracht worden war, auf den Flügeln der Begeisterung aus dem Saal. Das Europäische Köhlerfest hatte seinen abschließenden Höhepunkt gefunden. Rainer Schulze/tro
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